Willkommen beim Weltfriedensabkommen zwischen Weltbürger/-innen

Frieden beginnt bei dir
Das Weltfriedensabkommen ist ein Abkommen zwischen Weltbürgerinnen und Weltbürgern.
Hier kannst du ein Zeichen für weltweiten Frieden setzen und Teil einer wachsenden Gemeinschaft werden, die Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft übernimmt. Frieden beginnt im Denken und Handeln jedes einzelnen Menschen. Von dort aus dehnt er sich aus – in unsere Beziehungen, unsere Gemeinschaften und in die Welt.
Lasst uns Weltfrieden von unten nach oben aufbauen. Schritt für Schritt. Mensch für Mensch. Diese Initiative ist eine zivile Bewegung für globalen Frieden, Verantwortung und Menschenwürde. Das Weltfriedensabkommen ist kein politischer Vertrag. Es ist ein gemeinsames Bekenntnis der Zivilgesellschaft zum friedlichen Zusammenleben aller, ungeachtet von Religion und Herkunft. Werde Teil der Entfaltung planetaren Friedens. Unterzeichne das Weltfriedensabkommen.
Das Weltfriedensabkommen als PDF.
Ziele und Grundsätze des Abkommens
Artikel 1 I Hoffnung und persönliches Engagement
Ich strebe Weltfrieden und ein gutes Leben für alle Lebewesen an. Diesem Wunsch begegne ich mit Demut und übernehme Verantwortung für meine täglichen Gedanken und Taten – der Frieden beginnt bei mir. Ich glaube an die Möglichkeit einer besseren Welt – und trage jeden Tag ein kleines Stück dazu bei.
Artikel 2 I Selbstreflexion und persönliche Verantwortung
Ich erkenne an, dass der eigene innere Frieden die Chancen für den Frieden mit anderen fördert. Deshalb bin ich bereit, meine eigenen Vorurteile, Ängste und Konflikte kritisch zu hinterfragen, um Brücken statt Mauern zu bauen. Ich informiere mich über Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit und teile Wissen mit anderen.
Artikel 3 I Dialogbereitschaft und Förderung von Empathie und Verständnis
Jeder Mensch besitzt eine unantastbare Würde und verdient Respekt für seinen ganz persönlichen Lebensweg. Es ist wichtig, eigene Vorurteile bewusst zu erkennen und aktiv daran zu arbeiten, Diskriminierung zu überwinden. Auch wenn man Handlungen nicht zustimmt, sollte man anerkennen, dass jeder Mensch versucht, sein Leben so gut wie möglich zu gestalten.
Daher begegne ich meinen Mitmenschen mit Empathie und nehme ihre Perspektiven bewusst wahr, um mit Freundlichkeit und echtem Verständnis zu handeln. Mit Mitgefühl öffne ich mich für das Erleben anderer, teile ihre Freude sowie ihr Leid und biete dort Hilfe an, wo sie gebraucht wird. Ich höre ohne Vorurteile zu und wähle meine Worte so, dass sie Menschen verbinden, statt sie zu trennen. Aktiv unterstütze ich Bildung und den Austausch zwischen den Kulturen, um das gegenseitige Verständnis und das Mitgefühl in der Welt nachhaltig zu vertiefen.
Artikel 4 I Menschlichkeit und Menschenrechte
Ich setze mich für die Einhaltung der universellen Menschenrechte, der Freiheit und Demokratie weltweit ein. Ich solidarisiere mich mit denjenigen Menschen, die in einer Diktatur leben, politisch unterdrückt werden und dies mit legitimen Mitteln überwinden wollen.
Menschenrechts- und völkerrechtsverletzende Handlungen sind niemals zu rechtfertigen, völlig unabhängig davon, wer sie begeht. Um Gerechtigkeit zu gewährleisten, bedarf es einer lückenlosen strafrechtlichen Verfolgung, Aufklärung und Wiedergutmachung sowie einer umfassenden Unterstützung für Betroffene.
Artikel 5 I Gerechtigkeit und Gleichheit
Ich setze mich für eine gerechte Verteilung von Ressourcen und für Chancengleichheit ein und gehe im Rahmen meiner Möglichkeiten gegen Armut und Ungerechtigkeit vor. Ich will nachhaltigen Wohlstand für alle fördern und setze mich gegen Ausbeutung und für Integrität und Fairness in ökonomischen Beziehungen ein.
Artikel 6 I Umweltbewusstsein, Solidarität und gemeinsame Verantwortung
Ich erkenne die Erde als lebendiges Zuhause für alle an und handle zu ihrem Schutz. Gemeinsam mit meinen Mitmenschen arbeite ich an der Lösung globaler Herausforderungen. Ich erkenne an, dass ein intakter Planet und der respektvolle Umgang mit allem Leben essenziell für den Frieden und das Wohlergehen der Menschheit sind.
Artikel 7 I Gewaltfreie Konfliktlösung und Versöhnung
Ich lehne grundsätzlich Gewalt im zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Bereich ab, sei es physisch oder psychisch, verbal oder emotional. Ich setze mich dafür ein, dass gewaltfreie Methoden der Konfliktlösung, des gewaltfreien Widerstandes und ziviler Verteidigung besser bekannt gemacht und in der Zivilgesellschaft eingeübt werden. Ich unterstütze friedliche Konfliktlösungsmechanismen und Institutionen, die Frieden und Gerechtigkeit fördern.
Artikel 8 I Recht auf Selbstverteidigung
Mein Recht auf unmittelbare, verhältnismäßige Selbstverteidigung meiner Person, meiner Familie und meines Umfeldes widerspricht nicht dem Gehalt dieses Abkommens, sondern ist Teil meiner unveräußerlichen Menschenrechte. Ich setze mich für eine Ächtung von Angriffskriegen ein und dafür, dass jede Regierung, die einen Angriffskrieg führt, sich vor einem internationalen Gericht verantworten muss.
Artikel 9 I Zivilcourage und gelebte Solidarität
Im Lichte der vorangegangenen Artikel werte ich das Weltfriedensabkommen auch als Beistandspakt: Wenn ich bemerke, dass es jemandem schlecht geht oder jemandem Gewalt angetan wird, schaue ich nicht weg, sondern biete dem betroffenen Menschen meine Unterstützung an. Dabei ist mir bewusst: Auch wenn ich in einem akuten Moment nicht handeln konnte, ist es nie zu spät, Betroffenen beizustehen und im Nachhinein aktiv zu werden.
Darüber hinaus ermutige ich andere Menschen, ebenfalls unterstützend zu wirken, um Betroffene von Gewalt und Unglück, von Einsamkeit und Hilflosigkeit nicht allein zu lassen. Ich tue dies in der Gewissheit, bereits hiermit einen kleinen Beitrag zu Frieden und einer besseren Welt zu leisten.
Artikel 10 I Friedensbotschafter/-innen – Verantwortung für die Zukunft
Ich erkenne an, dass Frieden ein fortlaufender Prozess ist, der stetige Pflege, Wachsamkeit und Wahrheit erfordert. Auch in Zeiten des Zweifels werde ich an der Vision einer friedlichen Welt festhalten. Ich will nach bestem Wissen und Gewissen danach streben, ein Vorbild für friedliches und respektvolles Verhalten zu sein. Ich will andere dazu inspirieren, sich für den Frieden einzusetzen.
Mein Ziel ist es, eine Welt mitzugestalten, in der für alle Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit ermöglicht wird. Ich gebe diese Vision als Hoffnung an kommende Generationen weiter, damit alles Leben in Würde wachsen kann.
Wir freuen uns über jede Unterschrift, damit die Bewegung wachsen kann. Doch genau so wichtig sind uns auch die Gespräche darüber. Gerne kommen wir mit euch in Austausch und Diskussion über das Abkommen. Ihr könnt euch jederzeit bei uns melden – unser Weltfriedensabkommen ist in Kraft und seine Artikel greifen.
Ich möchte das Abkommen unterzeichnen
Die Unterzeichner/-innen dieses Abkommens schließen einen persönlichen Pakt mit allen anderen Unterzeichner/-innen für eine friedliche Welt in Harmonie, Respekt, Toleranz und Achtsamkeit vor dem Leben und friedlicher Zusammenarbeit, um eine Kultur des Friedens in unserem täglichen Leben zu fördern. Sie geloben, das Weltfriedensabkommen bestmöglich in ihrem Leben zu integrieren. Dieses Abkommen tritt mit der Unterschrift der Unterzeichner/-innen in Kraft.
Unterzeichnung starten
Unterzeichner nach Ländern
| Land | Anzahl |
|---|---|
| Germany | 57 |
| Schweden | 1 |
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